Survival-Nacht, Bungee-Schaukel, Kletterwand, Karussell - das waren spannende Aktionen die auf dem HiLa angeboten wurden, aber vielleicht sollte ich am Anfang beginnen...
Als wir am Donnerstag in Markendorf ankamen, waren schon viele Gruppen dabei ihr Lager aufzubauen.
Dieses Jahr stand das HiLa unter dem Motto:
Outdoor, aus diesem Grund waren alle nicht nur am Zelte aufbauen,
sondern wir bauten auch eigene Tische, Stühle und Spielgeräte.
Am Abend erlebten wir einen Eröffnungsabend, den die Neuenhagener vorbereitet hatten.
An diesem Abend konnten wir sehen, wie einige Pfadis ihre Leiter sehen.
Danach ging es für einige mutige ab in den Wald zu einer Survival-Nacht -
sich mit seiner besten Freundin oder dem besten Freund irgendwo im Wald verkriechen und unter einem Sternenhimmel schlafen
(genau kann ich euch das nicht sagen, mein Zelt war ... ziemlich kalt...).
Am nächsten Morgen sind alle früher oder später aus dem Wald zurückgekommen - vom Hunger getrieben!
Sport, Weiterarbeit an der Bungee-Schaukel, der Kletterwand, dem Karussell, Musikinstrumente bauen,
das LAZ Ökologie und vieles mehr wurde am Freitag-Vormittag angeboten.
Das Mittagessen wurde in den einzelnen Gruppen ganz Pfadimäßig über offenem Feuer zubereitet.
Ich hoffe es hat trotzdem geschmeckt ;-) . Am Nachmittag sollten ein Geländespiel und ein Orientierungslauf stattfinden.
Trotz der vielen Arbeit die dahinter steckte mussten die Spiele ausfallen - wer hatte das Wetter bestellt?
Als Ersatz Programm wurde ein Film angeboten. Da der Regen irgendwann nachließ waren das Karussell und die anderen Attraktionen gut besucht.
Diesen Tag beendeten wir in kleinen Gruppen mit gemeinsamen Spielen und einfach nur Beisammensein.
Das verlorene Schaf, der reiche Kornbauer, der Barmherzige Samariter, ... wie kann man diese "alten" Gleichnisse so gestalten, dass sie auch heute aktuell und verständlich sind?
Mit diesem Problem haben wir uns in kleinen Gruppen rum geschlagen, um dann unser Ergebnis den anderen zu präsentieren in der Hoffnung
unsere Anspiele haben die anderen so verwirrt wie die Gleichnisse Jesu einige seiner Zuhörer.
Nachdem alle ihre Schauspielerischen Fähigkeiten zum Besten gegeben haben,
haben wir noch eine kurze Predigt über Herzen gehört - wer weiß noch in welcher Beziehung zwei Herzen zueinander stehen können?
Zum Mittagessen mussten wir uns diesmal alle anstellen, das Essen kam aus der Gulasch-Kanone - ein Hoch auf die Köche! Am Nachmittag konnten überflüssige Pfunde abgebaut werden zunächst während der Lagerolympiade -
man konnte unterschiedlichste Fertigkeiten ausprobieren z.B. wie schwindelfrei man ist - und später spielten die Fußballer gegen die Dorfjugend. Aus einem Bunten Abend wurde ein nasser,
daher mussten wir früher ins große Zelt gehen als geplant, aber es war ein schöner Abend.
Nachdem jeder mehr oder weniger viel geschlafen hatte, ging es am Sonntag an den Abbau.
Alles was in Mühevoller Arbeit aufgerichtet worden war, musste wieder abgebaut werden.
Eine kurze Pause ermöglichte die Abschlussveranstaltung mit der Lagerauswertung, danach gab es Mittagessen
(welche Überraschung: Nudeln mit Tomatensauce) und viele nutzten die Wärme und Trockenheit des Hauses um ihr Essen zu beenden. Es hat geregnet.
Ich hatte das Glück noch ein bisschen draußen sein zu dürfen und etwas nass zu werden, aber dann sind wir auch nach Hause gefahren.
Wie viel Arbeit wir gemacht haben, wissen wir manchmal nicht,
also können wir allen dankbar sein die dieses Lager möglich gemacht haben und es so schön gestaltet haben!
(und hoffen, dass sie es nächstes Jahr wieder machen!)
Bis zum nächsten Jahr, Christina












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