Anders als ursprünglich geplant trafen sich die Leiter der Gruppen aus Berlin und Brandenburg erst am Sabbat. Einige Gruppenleiter waren schon am Morgen zum Gottesdienst in Oranienburg – denen die nicht da waren, wir haben sehr viele Geburtstags und Taufjubiläums-Strophen gesungen... Zum Mittag wurden wir, wie auch das ganze Wochenende, sehr gut von Heidrun verköstigt. Nach dem Mittag machten wir einen mentalen Spaziergang während nach und nach die anderen Leiter eintrafen.
Dann ging es los, mit der Planung zum Hila. Nach langen Diskussionen wurde sehr knapp (aber mehrheitlich) beschlossen, aus dem Hila ein Pfila in Friedensau zu machen. Man hätte meinen können vieles müsste schneller gehen, da im Oktober schon das Thema überlegt und Aufgaben verteilt worden waren, aber man kann sich auch irren. Vieles wurde wieder in Frage gestellt und ausgiebig diskutiert, aber irgendwann stand doch das meiste fest. Natürlich gab es auch zwischendurch wieder etwas für den Bauch – leckeren Kuchen, den einzelne Leiter extra vorbereitet hatten und Heidrun hübsch auf die Tische gestellt hat.
Die Rückmeldungen und Highlights aus den Gruppen zeigten uns, dass unsere Arbeit Früchte trägt und Kinder anders denken und handeln als wir.
Schon seit einem Jahr gibt es die Pfadi-Gruppe in Fürstenwalde – die sich sogar ganztägig trifft. Das Hila hat einen Jungen so begeistert, dass er eine Pfadigruppe in seinem Ort haben wollte.
Pfadis laden ihre Schul-Freunde ein um mit ihnen gemeinsam schöne Dinge zu erleben.
Kinder gestalten Gottesdienste mit Freuden für ihre Eltern und die Gemeinde. ...
Nach all diesem Denken ging es in der Turnhalle noch mal richtig zur Sache – ich habe keine Ahnung wie viele Spiele gespielt wurden, aber es waren einige... In zwei Mannschaften spielte die Mehrheit der Leiter gemeinsam Volleyball, während andere nur ihre Zunge ein wenig weiter trainierten... ;)
Danach gab es noch etwas zu essen und einen Film vom letzten Hila – für mich war das schön, weil ich so einen kleinen Eindruck vom dem kriegen konnte, was ich nicht miterlebt hatte. Denn Rest des Abends verbrachte jeder wie es ihm am besten gefiel – einige gingen schlafen, andere spielten Kicker oder Tischtennis, manche schliefen auch beim Film sehen ein...
Sonntag morgen ging mit einem Andachtswort und einem gemeinsamen Frühstück los. In einer kleineren Runde als am Sabbat setzten wir uns danach wieder zusammen um letzte Punkte abzuklären. Was machen wir bei einem Vereinigungs Zusammenschluss? Wie können wir unsere Öffentlichkeitsarbeit besser gestalten und wozu eigentlich? Was müssen wir rechtlich beachten, was hat es mit der Aufsichtspflicht auf sich? Haben wir alle Termine fürs Jahr?
Als wir auch damit fertig waren, hielt Gunnar zum Abschluss noch eine kurze Andacht und danach durften wir uns noch ein letztes Mal an den gedeckten Tisch setzen, gemeinsam essen und uns unterhalten. Nach dem Abräumen machte sich einer nach dem anderen auf dem Heimweg – den Kopf guter Ideen beraubt und viele gute hinzugefügt...












Rückblicke