Da ich für ein Jahr bei Jugend auf Achse mit mache war der Landesjugendsabbat in Berlin am 08.04.2006 für mich die Chance wieder etwas Heimatluft zu schnuppern.Vor dem Gottesdienst wurden die Infostände aufgebaut und mit 10-minütiger Verspätung (also noch im akademischen Viertel) fing der Gottesdienst mit einem Worship-Teil an.
Die Lieder wurden von verschiedenen Zitaten mit dem Thema Sucht und Sehnsucht unterstützt. An dieser Stelle wurde ich richtig neugierig auf die Dinge, die da kommen sollten.
Die Predigt von Jörg und Astrid war wahsinnig interessant und schockierend zugleich. In der ersten halben Stunde fühlte ich mich mit den angesprochenen Dingen überfordert: Jörg erzählte aus seinem Leben und da war von Scheidung, Vergewaltigung, Vernachlässigung und Homosexualität die Rede. Ich fühlte mich überfordert weil der Typ, der all das erzählte alles auch erlebt hatte und ich ihm glauben musste. Gleichzeitig finde ich es gut dass diese Themen in der Gemeinde angesprochen wurden.
Als es zum Mittagessen ging, war nur der Anfang erzählt. Mit dem Happyend vor Augen; denn die beiden sind ja augenscheinlich glücklich verheiratet; ging es zum Essen fassen. Und nach der Pause erzählten beide wie wunderbar Gott sie durch schwierige Situationen und zusammengeführt hat.
Bei den Workshops stand alles im Thema Sehnsucht und als bekennender Single suchte ich mir natürlich "Sehnsucht nach dem idealen Partner" aus. Gunnar versuchte uns alle falschen Träume und Illusionen zu nehmen. Eine interessante Gesprächsrunde begann. Die Liednight am Abend war der Hammer!
Wo findet man so viele verschiedene Musikstile zusammengemixt (und natürlich vortrefflich von Gunnar moderiert)?
Ob nun barocke Violinen- klassische Trompeten- oder Musicalklänge; Schlagzeug, Flügel oder E-Gitarre: Wieder war (fast) alles vertreten.
Den krönenden Abschluss machte Uwe Pfennighaus, der mit einer Leichtigkeit (die an Reinhard May erinnert) von Gottes Führung sang: Komm Junge, hier geht es lang.












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